Der Mythos von "Selbst" und "Ständig"

Erschöpft, ausgepowert und immer unter Strom. Ein Problem, welches viele Geschäftsführer mit sich herum tragen. Die Meisten sind dafür allerdings selbst verantwortlich. Oft haben diese die Möglichkeit entspannter durchs Arbeitsleben zu gehen. Was sind die Ursachen hierfür? Welche Folgen können hieraus entstehen?

Der Mythos von "Selbst" und "Ständig" hat sich bei vielen Geschäftsführern eingeschlichen. Sie tragen die Verantwortung für das Unternehmen und die Mitarbeiter. Geschäftsführer haben das Wohlergehen des Unternehmens in der Hand. Deshalb ist es oft der Fall, dass viele Geschäftsführer die Dinge selbst tun, anstatt diese zu delegieren. Geschäftsführer denken nur dann haben Sie alles selbst im Griff. Meist sind diese auch in der Umsetzung bestimmter Dinge schneller. Ein großes Problem hierbei ist der Faktor Zeit. Nicht umsonst hat der Geschäftsführer Mitarbeiter zur Verfügung. Aufgaben, welche der Geschäftsführer nicht selbst erledigen muss, sollte er delegieren. Er muss sich damit abfinden, dass er nicht selbst alle Dinge im Unternehmen erledigen kann und auch gar nicht die Zeit besitzt, sich mit allen notwendigen Tätigkeiten auseinanderzusetzen.

 

Vertrauen spielt hier eine wichtige Rolle. Nur ein Geschäftsführer, welcher Vertrauen gegenüber seinen Mitarbeitenden aufgebaut hat, kann Aufgaben ohne Bedenken delegieren. Delegiert der Geschäftsführer die Aufgaben gut, so ist gewährleistet, dass er die nötige Zeit und die nötige Konzentration für die wichtigen Aufgaben im Rahmen seines Tätigkeitsbereiches besitzt.

 

Ein weiterer Punkt ist das "Ständig". Viele Geschäftsführer können nicht einmal in Ruhe in den Urlaub fahren, ohne zu denken, dass das eigene Unternehmen abbrennt. Sie müssen ständig erreichbar sein, um mögliche Probleme sofort lösen zu können. Ein Mensch kann auf Dauer nicht 24/7 arbeiten oder erreichbar sein. Das kann über einen bestimmten Zeitraum geschehen, allerdings nur begrenzt. Auch hier sollte der Geschäftsführer sich im Klaren sein, dass er Mitarbeiter hat, welche im Rahmen seiner Abwesenheit die Aufgaben im Blick haben, entsprechend koordinieren und erfüllen werden.

 

Die Folgen des Mythos sind weitreichend. Gibt man immer 120%, klopft irgendwann Burn Out an der Tür. Nicht direkt erkrankt man an Burn Out. Lustlosigkeit, Erschöpfung, aber auch Demotivation sind die Vorboten. Dies wirkt sich auf die komplette Arbeit aus. Nimmt man sich allerdings ab und an die Zeit und gönnt sich bewusst Auszeiten und Pausen, so steigt die Qualität der Arbeit sichtlich. 

Jeder Geschäftsführer mit diesen Problemen sollte sich einmal darüber Gedanken machen. Nicht Umsonst steht Personal zur Verfügung. Delegieren Sie Ihre Aufgaben  anhand der Qualifikationen der Mitarbeiter bewusst. Außerdem sollten Sie ab und an eine Auszeit nehmen. Nur dann können Sie Ihr Unternehmen mit allen Möglichkeiten, welche Ihnen zur Verfügung stehen wachsen lassen. Außerdem werden es Ihnen Ihre Mitarbeiter danken, da Sie wesentlich gelassener und entspannter Führungskraft sein können.

 

Autoren: Marc Breetzke, M.A., M.A. & Florian Dietzel, B.A.

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Marc Breetzke, M.A., M.A. ist der Gründer von MB Inspirations

und weltweit als Business-Stratege, Consultant und Dozent unterwegs.

Florian Dietzel, B.A. ist jüngstes Mitglied des MBI-Teams

und als Junior Sales Consultant für Sie und unsere Kunden im Einsatz.

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