10 Fehler die Sie vermeiden wollen! - Teil 1

 

Telefonieren. Täglich. 10 Stunden. 43 teils nette, teils genervte Stimmen am Ohr. 29 geschrieben E-Mails. Und trotzdem kein Erfolg.

 

Scheiternde Menschen zu beobachten, denen die Anstrengung ins Gesicht geschrieben ist, ist eine der traurigsten Situationen. Menschen, welche versuchen alles aus sich herauszuholen, um ihrem Ziel ein Stück näher zu kommen. Menschen, welche das zum Scheitern verurteilte Unternehmen retten wollen. Oder Menschen, welche einfach nur versuchen Geld zu verdienen, um mit der Familie in den Urlaub reisen zu können. All diese Personen haben eine Sache gemeinsam. Sie machen kleine Fehler. Diese kleinen Fehler sind dafür verantwortlich, dass der doch so sehr gewünschte Erfolg ausbleibt.

 

Im ersten Teil des Blogs werden 10 Gründe genannt, welche dafür verantwortlich sein können, dass diese Menschen scheitern und ihr Erfolg ausbleibt.

1. Arbeiten ohne Ziel

 

Viele Menschen sind in ihrem Handeln und Tun orientierungslos. Sie arbeiten extrem viel, verfügen jedoch nicht über ein konkretes Ziel oder haben keinen entsprechenden Plan. Wichtig ist, dass Ziele formuliert werden. Teilt man sich große Ziele in mehrere, kleine Etappen, so sind diese schneller zu erreichen, notwendige Handlungen werden einfacher erkannt und es entstehen regelmäßige Erfolgserlebnisse, welche den Charakter stärken.

 

2. Mangelnde Ambitionen

 

Sind die entsprechenden Ziele und Pläne definiert, benötigt es einen weiteren Erfolgsfaktor - Ambition. Vielen Menschen, denen Ziele gesetzt werden, ist es egal, ob diese erreicht werden oder nicht. Fehlender Ehrgeiz ist ein weiteres Problem, welches äußerst erfolgshemmend wirkt. Für Menschen, die sich nicht motivieren können, existieren wenige Chancen. Aufrappeln und sich an den Dingen erfreuen - ansonsten ist es ratsam, sich eine Arbeitsstelle zu suchen, welche einen den nötigen Spaß liefert.

 

3. Keine Selbstdisziplin

 

Ablenkung hier, Ablenkung da. Viele Menschen können sich nicht auf die konkrete Sache konzentrieren. Einmal vibriert das Handy, der Toilettengang ist auch wieder einmal von Nöten und die eine Amazon Bestellung kann jetzt auch noch abgeschlossen werden. Solche Dinge sollten in Pausen verrichtet werden. Ist der Tag in die nötigen Pausen eingeteilt, so kann sich während der Arbeitszeit auch auf die damit verbunden wichtigen Themen konzentriert werden und die Arbeit erledigt sich wie von allein. Priorisieren und sich selbst fordern - das sind Dinge, auf die es besonders ankommt.

 

4. Unzureichende Bildung

 

Nicht nur sich selbst fordern, sondern auch fördern. Nicht der Schulabschluss besiegelt das Ende der Bildung, sondern der Tod. Es ist äußerst wichtig, sich selbst ständig zu bilden und weiterzubilden. Wird die Bildung heute vergessen, so wird morgen festgestellt, dass man überholt wurde. Die Vergangenheit überholt einen und so werden potenzielle Chancen der Gegenwart ganz einfach verspielt.

 

5. Morgen ist auch noch ein Tag

 

Vollkommen richtig, morgen ist auch noch ein Tag. Ein Tag mit neuer Arbeit und anderen Tätigkeiten. Aufgaben werden nach Dringlichkeit priorisiert und dementsprechend abgearbeitet. Es lässt sich immer ein Grund finden, bestimmte Dinge nicht zu tun, welche einem gerade nicht die gewünschte Freude bereiten. Werden die Aufgaben erledigt, sind diese getan und somit Vergangenheit. „Aufschieberitis“ und mangelnde Selbstdisziplin gehen oft miteinander einher. Kämpft dagegen an - es ist oft „nur“ ein Kampf mit sich selbst.

 

6. Keine Ausdauer

 

Viele Menschen tun die richtigen Dinge - allerdings leider viel zu kurz. Persönlichkeiten, die scheitern, sind meist nur ein kleines Stück von ihrem Erfolg entfernt. Das Gesetz der großen Zahl spielt für manche früher, für manche später, immer in die Karten. Dies sollte jedem bewusst sein, der sich über Aufgaben Gedanken macht. Im Rahmen von Kaltakquise, sollte jedes „Nein“ und jede Absage, ein weiterer Schritt in Richtung des „Ja“ sein – denn es kommt!

 

7. Falscher Partner / falsche Partnerin

 

Wieder ein Streit mit beispielsweise dem Ehepartner und der Frust ist vorprogrammiert. Unwohlsein und Frust sind Faktoren, welche Ehrgeiz und Motivation ersticken. Durch das enge Zusammenleben muss untereinander Harmonie und Zufriedenheit an erster Stelle stehen. Jede erfolgreiche Person braucht jemanden zum Rückenfreihalten. Ist ein sicheres Umfeld zu Hause geschaffen, kann täglich mit Motivation und Tatendrang der Tag begonnen werden.

 

8. Zu viel Vorsicht

 

Jener, der mit Eifer voran- und Risiken eingeht, ist derjenige, der zuerst die Früchte seiner Arbeit erntet. Zu vorsichtige und sicherheitsorientierte Menschen bekommen das, was übrigbleibt. „Skin in the Game“ ist etwas Wichtiges. Wer mutig auf die Pole-Position zusteuert und die Möglichkeit zu Scheitern in Kauf nimmt, reserviert den besten Platz für sich. Risiko sollte natürlich immer abgewogen werden und nicht unverhältnismäßig groß sein, aber muss es immer stark konservativ sein und würde manchmal ein bisschen mehr Risiko nicht schaden?

 

9. Angst 

Die Angst ist einer der größten erfolgshemmenden Faktoren. Angst lässt sich in sieben verschiedene Grundängste unterteilen. Angst vor Haltlosigkeit, Wertlosigkeit, Überforderung, Unzulänglichkeit, Kontrollverlust, Sinnlosigkeit und Angst vor Integritätsverlust. Diese Ängste müssen eliminiert werden, um erfolgreich zu sein. Die häufigsten Gründe für Angst sind sowieso meist nur grundlose Gedanken im eigenen Kopf.

 

 

10. Unzureichende Entschlossenheit

 

Jeder kommt irgendwann in die Situation, an denen Entscheidungen getroffen werden müssen. Erfolgreiche Menschen treffen in diesem Moment ihre Entscheidungen nahezu sofort und halten zudem an diesen fest. Zögern und ständiges Verändern von Entscheidungen hilft in keinem Fall. Niemand sollte sich davor scheuen, Entscheidungen zu treffen. Trifft man Entscheidungen selbst, kann man seine Zukunft deutlich einfacher beeinflussen, als wenn andere Menschen die Entscheidungen treffen müssen.

 

 

Werden die im ersten Teil genannten Fehler vermieden, so ist der Weg zum Erfolg deutlich geebnet. Erfolgreich sind jene, die handeln und jene, die das Wissen besitzen, wie es zu handeln gilt. Weisheit bedeutet zu unterscheiden, welche Dinge zu tun sind und welche zu unterlassen sind.

 

Autor: Florian Dietzel, B.A. 

 

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